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Dem Eisbär schmilzt das Eis weg

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© Florian Schulz / visionsofthewild.com

Eisbären in der Arktis schützen

Der Klimawandel nimmt ihm den Lebensraum

Eisbären sind perfekt an das Leben in ihrer eisigen Heimat, der Arktis, angepasst. Die Polarregion verändert sich jedoch dramatisch – nirgendwo sonst ist der Klimawandel so deutlich spürbar wie hier. Die Fläche des sommerlichen Packeises nimmt alle zehn Jahre um zwölf Prozent ab. Wenn es so weiter geht, ist die Arktis spätestens im Sommer 2050 eisfrei. Und der Eisbär ohne Heimat.

Hungernde, gestrandete Bären

Eisbären jagen nach Robben. Ihr Jagdrevier ist das Packeis der Arktis. Den Sommer verbringt ein Teil der Bären am Festland, weil das Packeis schmilzt. Dort sind sie zum Fasten gezwungen, denn es gibt an Land kaum Nahrung für sie. Weil das Eis durch die dramatische Erwärmung der Arktisregion immer später im Jahr zurück kommt, heisst das für die Eisbären eine längere Fastenzeit. Das kann für die imposanten Jäger den Hungertod bedeuten.  

Die an Land gestrandeten Eisbären treibt der Hunger immer öfter nahe an Siedlungen heran, wo sie nach Nahrung suchen. Die Nähe zu den Menschen ist für beide Seiten gefährlich und endet für die Bären oft tödlich.

© Fabian Stamm / WWF-Switzerland

Auch in der Schweiz steigen die Temperaturen überdurchschnittlich. Ein Grund dafür sind die schrumpfenden Eis- und Schneeflächen im Alpenraum, die immer weniger Sonnenlicht reflektieren. Der Aletschgletscher im Bild ist ein Beispiel dafür. Seit Messbeginn ist die Durchschnittstemperatur in der Schweiz um 1,8 Grad Celsius gestiegen.

Eisbärschutz ist Klimaschutz

Für den WWF ist der Eisbär mehr als nur eine schützenswerte Tierart. Seine Bedrohung ist ein sichtbares Zeichen des Klimawandels. Der Eisbär kann nur gerettet werden, wenn die Klimaerwärmung aufgehalten wird. Deswegen setzen wir uns in der Schweiz und international für die Senkung der Treibhausgasemissionen ein.

Das tut der WWF konkret

  • Wir setzen uns dafür ein, dass alle Länder die CO2-Emmissionen reduzieren und dass griffige Klimaschutzmassnahmen durchgesetzt werden.

  • Wir machen uns in Politik und Wirtschaft dafür stark, dass fossile Energieträger nicht mehr subventioniert werden und stattdessen auf Energieeffizienz und erneuerbare Energien gesetzt wird.

  • Wir setzen uns gemeinsam mit Partnern im internationalen WWF Netzwerk für ein Naturreservat in Sibirien und Kanada ein.

  • Wir engagieren uns für die Annahme der Energiestrategie 2050 in der Volksabstimmung vom Mai 2017. 

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Besonders stark vom Klimawandel betroffen

Die Arktis könnte bald eisfrei sein. Wegen der Klimaerwärmung schmilzt das arktische Eis. Und je mehr Eis verschwindet, desto schneller schmilzt der Rest. Das liegt daran, dass Wasser und Fels dunkel sind und somit mehr Sonnenenergie aufnehmen als Eis und Schnee, welche die Strahlen reflektieren. Dies führt dazu, dass die Temperatur in der Arktis doppelt so schnell steigt wie in anderen Regionen.
© Andrew S. Wright / WWF-Canada

Unsichere Zukunft

Die Weltnaturschutzorganisation IUCN befürchtet, dass der heutige Bestand der Eisbären in den nächsten rund 35 - 50 Jahren um mehr als 30 Prozent abnehmen könnte.
© Shutterstock

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WWF Arbeit in der Arktis

Der Klimawandel führt dazu, dass die Artkis innerhalb von nur einer Generation im Sommer eisfrei sein könnte. Für den Eisbären ist das lebensbedrohlich. Wir vom WWF setzen uns dafür ein, die Arktis und damit den Eisbären zu schützen.

Melanie Lancaster, Artenschutzexpertin Arktis, WWF Arctic Programme

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