Skip to main content

You are here

Jaguar - Bedrohter König des Atlantikwaldes

Spende

Mit Ihrer Spende setzt sich der WWF für die Jaguare im Atlantikwald ein.

Anderer Betrag

Der eingegebende Betrag ist tiefer als der Mindestbetrag von CHF 1
Bitte rufen Sie uns an für eine Spende über diesen Betrag: 044 297 21 21
CHF
Jeder zusätzliche Franken stärkt den Umweltschutz.
© Staffan Widstrand / WWF

Jaguare im Atlantikwald schützen

Hoffnung für den König des Atlantikwaldes

Der Atlantikwald erstreckt sich über Paraguay, Brasilien und Argentinien. Doch das einst riesige Regenwaldgebiet misst heute nur noch sieben Prozent seiner ursprünglichen Fläche. Durch die Zerstörung des Lebensraums sind heute im  Atlantikwald kaum mehr Jaguare heimisch. Aber es gibt Hoffnung. Der Bestand konnte in den letzten Jahren stabilisiert werden. Um die Zukunft des Jaguars längerfristig zu sichern, brauchen wir Ihre Unterstützung.

Vedrängt und gejagt

Der Mensch dringt immer weiter in den Lebensraum des Jaguars vor und zerstört grosse Regenwaldflächen. Die entwaldeten Gebiete werden als Viehweiden oder Holzplantagen genutzt. Was ursprünglich ein zusammenhängender Lebensraum des Jaguars war, sind heute einzelne Inseln, in die sich die Raubkatze zurück gezogen hat.

 

Auch Wilderei bedroht den Jaguar. Leider gehört sie in Argentinien immer noch zur Tradition. Zudem sind auch die Beutetiere des Jaguars im Visier der Jäger und so wird dem Jaguar die Lebensgrundlage mehr und mehr entzogen.

© Shattil & Rozinski / naturepl.com

Der Jaguar ist die drittgrösste Raubkatze der Welt. Er steht an der Spitze der Nahrungskette und stellt in seiner Heimat, dem Regenwald Mittel- und Südamerikas, das natürliche Gleichgewicht sicher, so wie wir es heute kennen. Er sorgt dafür, dass seine Beutetiere nicht überhandnehmen und schützt dadurch Jungpflanzen des Waldes vor Frass. Sein Erhalt ist deswegeb für das gesamte Ökosystem Atlantikwald sehr wichtig.

Unser Ziel

Der WWF hat sich zum Ziel gesetzt, in der Projektregion in Argentinien die Population der Jaguare von heute 70 auf 250 zu Tiere erhöhen. Eine solche Bestandeszahl sichert ihren Fortbestand in der Region nachhaltig. Um das zu erreichen gibt es drei Projektziele: Schutz der wichtigsten Wildtierkorridore, den Anstieg der natürlichen Beutetiere im Wald und die Reduktion der Konflikte mit Nutztieren der Menschen in der Region.

Das tut der WWF

  • In Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen vor Ort schützen wir Wildtier-Korridore zwischen den unzusammenhängenden Lebensräumen.

  • Mit Sensibilisierungskampagnen und Umweltbildungsprogrammen an Schulen erhöht das WWF Projektteam die Wertschätzung der Jaguare bei den Kindern und der lokalen Bevölkerung.

  • Gemeinsam mit lokalen Partnern bilden wir Freiwillige vor Ort darin aus, Jaguar-Spuren richtig zu lesen. Das hilft uns, die Population zu messen.

Ich spende

CHF 50
CHF 80
CHF 150

Das können wir beispielsweise tun

Mit CHF

Tracking von Jaguaren

Ein Studienprojekt des WWF in Argentinien hat Jaguare mit GPS-Sendern markiert, um ihre Wege zu erforschen und mehr über ihr Verhalten zu erfahren. Verfolgen Sie selber die Spuren der Jaguare in Upper Parana im WWF Species Tracker.

Lebensraumverlust

Die Luftaufnahme des Regenwaldes um die Iguazu-Fälle zeigt die Routen der zwei Jaguare zwischen 2004 und 2014 auf. Der Lebensraum, in dem sich die Tiere bewegen, wird durch Landwirtschaft und Siedlungen deutlich eingeschränkt.
© WWF Gap Tracker

Jaguar Guacurari

Er war der erste Jaguar, der in Argentinien beobachtet wurde. 2012 fiel er Wilderern zum Opfer, die bis heute nicht identifiziert sind (orange Route).
© Agustin Paviolo

Jaguar Yasirandy

Das Jaguarweibchen stand seit 2008 unter Beobachtung. Sie wurde im darauffolgenden Jahr mit zwei Jungen von einer Fotofalle erfasst (grüne Route).
© ZVG

WWF-NEWSLETTER

Kompakt und aktuell: Ihre WWF-News per E-Mail.

WWF-MITGLIED WERDEN

Helfen Sie langfristig die Umwelt zu schützen.

MIT FREUNDEN TEILEN

Gemeinsam können wir mehr erreichen.

Der WWF in Argentinien kämpft für die Zukunft der Jaguare

Wir sind stolz darauf, den Rückgang des Jaguars zusammen mit unseren Partnern bereits gestoppt zu haben. Nun gilt es, die Lebensbedingungen für die Jaguare weiter zu verbessern und so unser Ziel von 250 Tieren in der Region in den nächsten drei Jahren zu erreichen. Dafür brauchen wir Ihre Unterstützung.

Manuel Jaramillo

Programmleiter FVSA-WWF

prev next